Wer hinter cosmetiFULL steht
Claudio Nicodemo
30 Jahre Friseur- und Kosmetikbranche, und die Berufe entlang der Kette einer nach dem anderen: der Stuhl im Salon, die Ladentheke, die Zollpapiere, das Briefing an die Fabrik, das Etikett. Auf all dem stehen die Apps von cosmetiFULL.

Angefangen habe ich mit fünfzehn, als Lehrling in einem Salon. Ich bin in einem Dorf bei Venedig aufgewachsen, die Schule lag hundert Kilometer weiter: zwei Busse und ein Zug, einmal die Woche. Sechs Jahre am Stuhl, dann das Ausbilderdiplom und technische Schulungen für internationale Marken. 2004 bin ich ins Ausland gegangen, habe ein Geschäft für professionelle Haarprodukte übernommen und wieder auf die Beine gestellt, und von dort ging es in den Großhandel in ganz Europa. Zoll und Margen habe ich dort auf die teure Tour gelernt.
Private Label kam zuletzt, und genau das ist der Punkt: Es verlangt alles, was die Berufe davor beibringen.
Das Marketing muss vor dem Produkt da sein. Der Name, die Werbeaussage, die Farben und die Worte auf der Vorderseite stehen in dem Moment fest, in dem das Etikett entworfen wird, und in diesem Moment ist das Etikett schon ein Rechtsdokument. Jeder dieser Berufe ist für sich eine ganze Laufbahn, deshalb beherrschen die meisten in dieser Branche genau einen davon. Sie nacheinander zu durchlaufen hat mich Jahre gekostet und Geld. Geblieben ist das, was ich heute jeden Tag brauche: Ich sehe ein Projekt von allen Seiten gleichzeitig und erkenne, wo es brechen wird, bevor irgendjemand etwas dafür ausgegeben hat.



Die 73 Leitfäden auf dieser Seite kommen aus dieser Arbeit, und die Apps auch. Wenn einer davon eine gesetzliche Pflicht nennt, stammt die Regel aus dem Text der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 und ihren Anhängen, dazu aus den Rechtsakten, die sie geändert haben, und die Nummer des Artikels steht neben dem Satz. Ein Sicherheitsbewerter kann sich hier jede Regel greifen und sie Wort für Wort am zitierten Artikel nachprüfen. Für diesen Leser schreibe ich.
cosmetiFULL ist diese Arbeit, in Software geschrieben, für Inhaber von Kosmetikmarken, Kosmetikhersteller und Sicherheitsbewerter. Zwei Apps sind heute offen. LabelCheck: Sie fügen ein Etikett ein und bekommen es Punkt für Punkt an den europäischen Regeln gelesen zurück, solange die Druckvorlage noch auf dem Bildschirm liegt und ein falsches Wort einen Tastendruck kostet statt einer ganzen Auflage. Schicken Sie ruhig eines Ihrer eigenen Etiketten durch. Und ExpertDesk, für die regulatorische Frage, die Sie einem Kollegen stellen würden, der zufällig genau diesen Teil kennt.
Schreiben Sie mir. Die Nachrichten lese und beantworte ich selbst, und eine Frage zu einem Produkt, an dem Sie gerade arbeiten, bekommt eine bessere Antwort als eine allgemeine.